Leitender Pfarrer: Dr. Thomas Pitour   

Thomas Pitour wurde im Juni 1974 in Aalen geboren. Nach Schulzeit und Abitur in Lauchheim und Bopfingen besuchte er von 1994 bis 1995 zunächst das Theologische Vorseminar Ambrosianum in Ehingen an der Donau, um dort die biblischen Sprachen Hebräisch und Griechisch zu erlernen. Von 1995 bis 2000 studierte er an der Universität Tübingen Katholische Theologie, unterbrochen durch ein einjähriges Auslandsstudium an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Im März 2001 wurde er in der Stuttgarter Domkirche St. Eberhard zum Diakon geweiht und erwarb im anschließenden Diakonatsjahr in Riedlingen (Donau) Erfahrungen als Seelsorger. Im Juli 2002 weihte ihn Bischof Gebhard Fürst in der St.-Martins-Basilika in Weingarten zum Priester. Während seiner Ausbildungszeit als Vikar wirkte er von 2002 bis 2004 an der Ulmer Innenstadtpfarrei St. Georg. Dann zog es ihn wieder an die Universität zurück: Im Rahmen seines Promotionsstudiums war er zwischen 2004 und 2008 Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für philosophische Grundfragen an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Tübinger Universität. Bei dessen Ordinarius Wilhelm Brachtendorf arbeitete er an einer Dissertation über die Psychologie des mittelalterlichen Philosophen Wilhelm von Auvergne, über den er – neben anderen wissenschaftlichen Veröffentlichungen – auch in England publizierte. Mit dieser Arbeit wurde im Oktober 2008 mit der Höchstnote „summa cum laude“ zum Doktor der Theologie promoviert; außerdem erhielt er dafür den Promotionspreis 2010 der Universität Tübingen. Ab 1. Oktober 2010 entsandte ihn Bischof als Subregens an das interdiözesane Seminar „Studienhaus St. Lambert“ im rheinland-pfälzischen Grafschaft-Lantershofen, eine Hochschule für Männer, die über andere Berufswege zur Theologie und zur Vorbereitung auf den Priesterberuf kommen. Pfarrer Pitour bringt in seine neue Aufgabe als Gemeindeseelsorger neben seiner wissenschaftlichen Bildung auch umfangreiche Lehrerfahrungen sowie durch Fort- und Weiterbildung erworbene Zusatzqualifikationen mit.